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Aryne^Vuck.
N° I.
zon allerley Ualßen.
Die Attich.Salßen zu machen.
^ImbeineguteMcknge der abgershrleten Attich-Bör / in ein sauberSchaff/ zerstoß mit einem höltzernen Stämpffel / laß 4. oder 5.Tag also zudedeckt stehen/ alsdann preß auß/ koche dann denSqfft zu einer Dicke aber langsam/ daß es einer Salßen gleich scher.
N° 2. Wie man die Lreutzbör-Salßen macht.
zRstlich muß man nehmen Creutzbör/ so im Monath October zeitigwerden / und muß sie sauber außwaschen/und darnach in einenglasiertenWeidlingthun/ und einen guten OesterreicherischenWein darauffgiessen / daß er 2. zwerch Finger über die Bör gehet / undalso 24. Stund paitzen lassen/ darnach nimbtman z.Maß solcher ge-paitztenBör/ und thut sie in ein Messinges Beck/ und darein »s.Ge-würtz-Na'gerl/ ein Rshrl-Zimet/ wie ein kleiner Finger/ und »o. Imber-Wurtzen/das Gewürtzmuß man alles klein zerschneiden/und unter dieBör thun/ und st lang sieden/ a/s ein frisch baar Ayr/darnach durchein Tuch außdrucken/ zu ?. Pfund deß Saffts/i. Pfund Zucker und laßes wider durcheinander sieden / biß es wie ein dicker Iulep wird / so ist erfertig.
Folget / wie man die Salßen brauchen soll.
jRsttich einer Manns-Persol)n//d einer starcken Natur ist/ 4. Löffelvoll/ einem Weib oder anderer Persohn/ so schwacher Naturfeynd/ und leichter zu lariren / muß man nehmen z. Löffel voll/Nachmittagumb4. oder5.Uhr/ und muß darauffeine gantze Stundgehen / dann eine lautere Suppen getruncken/ solche Bör muß man alsorennen/ob es die rechten seyn/ man thut dmSafft auffein weisses Pa-pier/ wann sie die rechten seyn/ so wird es grün / wird es aber nicht grün/so seynd sie nicht die rechten/wanns subtiler Natur seynd/so gibt man an-derthalb Loth/ wann sie auch schwach ist/ so gibt man M2. oder drey Ta-gen wiederumb.
3. Die Ownabeth-Salßen z« machen.
An nimbt die Cronabeth-Bör und stosse sie wohl/wanns Messenseyn/ so giest man ein wenig Wasser daran / und laß wohl sieden/darnach außgeprest/ und den Safft wiederumb sieden lassen/ und
alle-