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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Viler vortrefflichen, sonders bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbahrem Fleiß, und auff das Heyl des Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß viler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Doctorn lang gepflogener Erfahrenheit
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Aryne^Vucb.

stehen/ hernach brenn es gemach auß/ und auffeinmahl nur ein Schöpft-Löffel voll in den Ko!m gethan.

Dessen Tugend und Gebrauch.

«H^Ises Wasser zermahlet in dem Menschen den Stein/ so an vielenAA Leuthen problrt worden/da keinMittel mehr vorhanden ist gewest/als daß man den Stein hat schneiden wollen/ wo ein Stein ist/muß man das Wasser 9. Tag nacheinander brauchen/ alle Morgen einLölie! voll in die Nüchter/ ein Stund darauff fasten/ und auss die 2 oderZ.Stund nach dem Essen auch ein Löffel voll/ denen alten Leuthen; denenKindern muß man nach ihrem Alter weniger geben/ wo aber nur derSand ist/ darffman es nicht 9. Tag brauchen / sondern nur so lang / bißder Harm gehet ohne Schmertzen und hernach allezeit im abnehmendenMond einmahl in die Nüchter eingenommen, probacum.

N° 48. Ein köstliches Waffer für den Sand.

MAAn nimb im Frühling die gelben Schnecken / so schwartze Strich!AD umbihr Haußl haben/ deren ein Pfund/ zerstoß es sambt denHäußln/und brenn es auß in Lalneu Klal-in H das Wasser steWgauffbehalten/ und wiederumb ein Pfund Schnecken gesamblet/zersioßen/das vorige Wasser darüber gossen/und distillirt/ und das zum drittenmahl. DißWassersnimbt man ein Löffel voll/ oder ein halben/ estreibt dergestalten den Sand und Grieß / daß es mit Verwunderung ;usehen/im übriqen ist kein Artzney darneben zu brauchen/ dann disesalleMateri/ so den Sand bey denen Nieren verursacht/ weg mmbtundaußtreibt.

K° 49. Ein Wasser für den Stein in der Blatter/daß

er zerbricht/ und ohne Schmertzen weggehet.

^An nehme 2. Hand voll Tauben-Koth/das sauber sey/ thue das inU ein starckes Maß/,gieß darauff guten Wein-Esiig / so vic//daß sodick werde wie ein Mucß / das Glaß wohl vermacht/ setz an dieSonnen 6.Tag/ alsdan distillirs/ so wnd ein lauters Wasser darauß.Sem Gebrauch: Wann ein Mensch den Stein hat / soller zu Morqendsnüchtern/ ein gantzcn oder halben Löffel voll/ nach (^omplcxion der Per-sohn nehmen/und 4. Stund daraufffasten.

7^° 50. Das ScKlaa^Wasscr wie ick es mache.

undCltronuhert-