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darnach nimbs / und streiche warm auffein Hanneff-Reisten / und mach2. Pflaster / das eine lege man denen Kindern auffdaS Bckuchl / das an-dere aber auffdie Lenden / es ist gar bewährt.
N°9. Ein anders.
iImb Glckger-Vrandwein, schmier dem Kind das Bckuchl/ wannesschaumbt/ so hat das Kind die Wurm/ deß Tags drey-oderviermahl geschmirt / so ligen sie todt.
i c>. Noch ein anders.
Rstlich siede Milch und Knoblauch / das Kind auffden keibstuhl ge«setzt / diesen Dampff in Leib gehen lassen / so fallen die Wurmherauß.
n. Für die SM-Würm der Kinder.
^Aß die Gall von einem Rind - Vieh fein gantz außschneiden / bind esdem Kind auff den Nabel / so lausten sie hälftig von ihm.
N" I.
Hr die Wind deren Winder.
Ist dieses darvor zu brauchen.
Miß ls. Gran gepulvert/ dem Kind im ersten Löffel Koch zu essengeben/ ist gut vor die Wind / und henqt sichGall und Schleimdarein / und führet es ohne Ungeleglnheit durch den Stuhlgang
auß/ man hat es mit grossen Nutzen denen Kindern gebraucht / etliche
Kmder aber bekommen Hitz darvon.
l<" 2. Ein anders.
^Imb Süßholtz-Pulver / ist köstlich vor die Wind, es muß gar sub-til seyn/ und allzeit im ersten Löffel Koch / zu Morgens ein Messer-spitz dem Kind gegeben/ der Anriß ist zu hitzig / und die Kinder be-kommen offt vor lauter Hitz die Wnd, Fraiß / man soll Achtung geben,ob siedie Augen artlich verkehren/ alsobsieblintzlen/ so stecken ihnen dieWindimKopff.
>I° 3. Noch ein anders.
^Tem/ drey Tropffen Hünner Dckrm'Oel/ auch gezuckertes frischMandl-Oel, oder gar ein süsses Baum-Oel/ in einer Hünner-Suppeneingeben.
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