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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens ...
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351
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Ach«e?,Vuch.

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darnach nimbs / und streiche warm auffein Hanneff-Reisten / und mach2. Pflaster / das eine lege man denen Kindern auffdaS Bckuchl / das an-dere aber auffdie Lenden / es ist gar bewährt.

N°9. Ein anders.

iImb Glckger-Vrandwein, schmier dem Kind das Bckuchl/ wannesschaumbt/ so hat das Kind die Wurm/ deß Tags drey-oderviermahl geschmirt / so ligen sie todt.

i c>. Noch ein anders.

Rstlich siede Milch und Knoblauch / das Kind auffden keibstuhl ge«setzt / diesen Dampff in Leib gehen lassen / so fallen die Wurmherauß.

n. Für die SM-Würm der Kinder.

^Aß die Gall von einem Rind - Vieh fein gantz außschneiden / bind esdem Kind auff den Nabel / so lausten sie hälftig von ihm.

N" I.

Hr die Wind deren Winder.

Ist dieses darvor zu brauchen.

Miß ls. Gran gepulvert/ dem Kind im ersten Löffel Koch zu essengeben/ ist gut vor die Wind / und henqt sichGall und Schleimdarein / und führet es ohne Ungeleglnheit durch den Stuhlgang

auß/ man hat es mit grossen Nutzen denen Kindern gebraucht / etliche

Kmder aber bekommen Hitz darvon.

l<" 2. Ein anders.

^Imb Süßholtz-Pulver / ist köstlich vor die Wind, es muß gar sub-til seyn/ und allzeit im ersten Löffel Koch / zu Morgens ein Messer-spitz dem Kind gegeben/ der Anriß ist zu hitzig / und die Kinder be-kommen offt vor lauter Hitz die Wnd, Fraiß / man soll Achtung geben,ob siedie Augen artlich verkehren/ alsobsieblintzlen/ so stecken ihnen dieWindimKopff.

>I° 3. Noch ein anders.

^Tem/ drey Tropffen Hünner Dckrm'Oel/ auch gezuckertes frischMandl-Oel, oder gar ein süsses Baum-Oel/ in einer Hünner-Suppeneingeben.

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