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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Aus Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens ...
Entstehung
Seite
313
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Arytte's.Buch. zzz

Item: DasScvrpion-Oel sQl.7/. Num.29.

Item: Das köstliche Oel vor alle Wunden fnl.y». l^um. z,.Item: Das Pulver_____________________tol. i oi. l^um.z s.

Nor die Mufft-Wehel

K°i. Ist dieses gut.

lImb 3. faule Kitten / thue die Kern herauß / dunen Salve/ Crona-bethbsr/jedes ein Hand voll/ i.LeffelvollVrandmein/ Saiffenklein geschnitten/und in Msrser zusammen gestoben/daß es dickwird wie ein Taig / mach Kugel darauß/ trockne sie amLufft / oder an derSonnen / schmier dich darmit m einem Baad/oder bey einem Osen/an demOrt/ wo der Schmertzen ist / brauch es zum öfftern.

>l° 2. VorHufftwehe samt einer Llystir.

"lsH^Isam 3ulp^uri5^ni<'Äcum, nur der LM-n? von Pomerantschen zu-H) sammen vermischt/ dessen acht Tropffen in einem außgebrenntenFenichel-Wasser etlichmahl einzunehmen.

I>l° 3. Folget die Llystir darzu.

Imb von unterschiedlichen erwaichendenKrautern/zusammen ei-ne Hand voll/ Fenichel/ Anelß/ Coriander einen halben Scru-pel Collolzuinren mit halben Theil Wein / und halben TheilWasser zu geben. ________________________________________

Mopff- Mtärckungen.

1. Eine gute Stärckung zum Kopff.

^An waicht eine Musiatnuß in Petonia-Wasser / daß es waich wird /daß man es blcittelt fthn.'den^kair/ wieder lassen drucken werden /wann der Kopff so schwach ist / ein Blcktl auff die Zungen gelegt /daß es auffden Gaum kombt / stcirckt den Kopffgewaltig.

^l° 2. Ein köstliches Kopff- Salbel.

5^l!AAn nimbt erft.'ich 2.LothMuscatnuß-Sälbel/ und th« es in einWH Glaß/alsdann nimbt man Faltrian Oel/weisses Seeblumen-Oel/gelbes Vktg?l Oel/jedes eines Ducatenschwckr/das Muscatnuß-Scklbel last man ein wenig zergehen / gieß diese Oel daran/ stelle es auffeinkleincs Glütl/ laß ein kleines Südl thun/ thue es also vom Feuer / rühr esbiß zu einen Scklbl g> stehet/ wann einem der Kopff wehe thut/ schmiertman sich darmit / an welchem Orth er wehe thut. Ist bewahrt.

Rr N°3-