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Aeyney-Bnch.
wehe thut von Heissrrkeit der ^nAinZe, wanns im Halß ist/ so schabt mandie Wurtzen in ein Waffer / und lasts/ wanns frisch ist / über Nacht darinstehen/wanns aber dürtist/ etwannetlichStund/hernacherabgossen/undwieder ein frisches Wasser darüber/ und ein Weil stehen lassen/ wieder ab«gössen/ demnach gieß man außgebrente Wässer/ welche zum Halß/unddergleichen Zuständgut seyn darüber/ rügels auf/ und gurgel dich dar-mit/es hllfft fürSchwarmütigkeit der Brust/UeHca» Husten und al-lerley solche Zustcknd/ man nimbt auch die Wurtzen/und schabts in einWasser/lästs über Nacht stehen/oder etlich Stund/und waschts alsoH.mahl auß/das letzte mahl inaußgibrenten Wässern/als Röhrl'Sca-biosen ü und dergleichen Wässern / die gut zu solchen Zuständen seyn / her-nach last man das Pulver auff einBrodt trücknen / macht Zeltl / wie dieStckrck darauß/ dies Pulver vermischt man mit 2. Theil/ oder halbenTheil Fucker-Eandel/Varoon kan man nehmen/und essen/so offt manwill / schadet nicht-
N°2I,
Vor die Heißrigkelt.
^An nimbt einSeitl gute neue gemolckene Milch, ein kleine Handvoll Isop/ 4. Feigen/ein wenig süssesHoltz/einen guten Leffetvoll Honig/ laß wohl untereinander sieden/ Morgens und Abendswarmer getruncken / biß besser wird.
"22. Wann ein Mensch heiser ist.
An nimbt anst ein Maß frisch Brunnen-Wasser/ ein gute siarckeHand voll schönen außgeklaubten Waitzen / siedet ihn so lang biß«r schricken thnt/ so dann thut man hinein ein guten Leffet voll schö-nes Honig/und lasts noch solang mit einander sieden/ als wie ein har-tes paar Avr/ hernach nimbt mans vonFeuer/ lasts kalt werden/undnimbt von demselben Wasser ein wenig ins Maul / und lasts zu Zeitenhinunter in Halß / man thut sich auch darmit gurgeln.
5^23. Ein anders.
nichts bessers/ als ein warmen Wein mit Zucker-Candel/sowarm als mans erlepden kan / hinab gelassen / habe es an mir sclb-sten probirt.
N° 24. Halß - Geschwär und Driessen zu heylen.
In gespitzte WegerichWurtzen an Halß gehengt/und auff blosserHaut getragen/vertreibt alles.
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