Aryttev-Buch.
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Mittel vors Verbrennen.
ßImb ungelöschten Kalch/ den löschmit guten Rossen-Wasser ab/oder kühlenden Wasser daß man hat/ laß dann trucken werden,lösch ihn 4. oder 5. mahl / je Sffter je besser/hernach reib ihn zu Pul,ver /behalt den /und wann sich ein Mensch gebrennt hat/ nimb dasPul-ver/ rühr darein Rosen, Oel daß es wie ein dünnes Scilbel werde/streichs mit einen Federl über den Brand/ daß es völlig bedeckt seye / undwans trocken ist/oder sich scha'let streichs mit der Salben wider zu/ woes aber gantz ist / bedarffes nicht/ ist nicht nöthig zuzubinden.
N° 18. Ein anders.
l.Tem: Soll man nehmen Weegrich/ selbigen klein stossen / auch dasWeisse von einem Ay/ legs auffden Brand/ er seye trucken odernaß/ so heulet es schön.
19. Gaffer-Salbel zu machen.
^An mmbt ein Pfund Rosen-Oe!/ weiffes Wachs 3. Loth/ Bley,weiß ein Pfund / das Weissvon 6. Ayrn / Gaffer ein halb Loth /alles miteinander vermischt/ so ist es fertig : Den Gaffer undbas Weisst von Ayrn thue man gantz auffdie Letzt darzu / es ist fürsBrennen/ und zu allen hitzigen und ckstichen Gefthwulst zugebrauchen
N° 2o. Blcyweiß-Salbel zu machen.
^Imb Bleiweiß so viel du wilst / gießso vil schärften Essig daran/ daßer über das Bleiweiß gehet / alsdann last man über Nacht waicken/den andern Tag seyhe den Essig darvon / zertreib das Bleiweißzar alatt/ gieß alsdann in Men Einrühren so vil Baumül darein/bißein Sälbl wird/ ist gut vors Brennen.
N° 21. Das Silberglat-Salbel zu machen.
M stostein Pfund/ oder so vil man will Silberqla't klein/ thueeSmein weites Geschir: gieß ein guten scharffen WeiNiEssig daran /daß er ein Hand hoch darüber gehet / laß dises 24. Sund stehen/rühr es aber gar offt anff/ darnach wann das Glät sich wiederumb auffden Boden gesetzt/ giestmandas Lautere gemach herab in ein Schüssel/und qiest ein frisches Baumöl gemach darein/ man muß aber alleweilftarck rühren/ so gehet es zusammen wie ein Sälbel/ alsdann höret man«uff Oel tUMiessen/ und rührt es noch ein gut« Vmtlstund. Dieses
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