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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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628
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628 Von den Marktschreyern,§. 622.

Ein drittes Mittel würden die Unterweisun«gen und Ermahnungen der Herren Prediger überdiesen Gegenstand seyn. Die Aufführung desgeringen Mannes in dieser Absicht ist ein wahrerSelbstmord, und es würde sehr wichtig seyn, ihndavon zu überzeugen. Allein wenn man bedenkt,wie unwürksam die stärksten, vernünftigsten, undoft wiederholten Ermahnungen über so viele andereArtikel senn, mnß man denn nicht hier ein gleichesbesorgen? Die Gewohnheit hat es entschieden, daßheut zu tage kein anderes iaster unehrlich macht,als ein offenbarer Diebstahl, und dies blos aus demGrunde, weil wir auf unser Vermögen mehr, alsauf irgend etwas in der Welt halten; sogar Mör»der behalten in sehr vielen Fallen die Achtung ehr.licher ieute; kann man daher wohl hoffen, den ge.meinen Hausen zu überreden, daß es strafbar sey,unter der Hofnung der Genesung Vergiftern seineGesundheit anzuvertrauen? Ein sicherers Mittelwürde ohne Zweifel seyn, dem geringen Mannebegreiflich zu machen, daß eine vernünftige Be»Handlung weniger, als die Marter jener Henker,kosten würde, wovon der Beweis sehr leichc wäre.Die Reißung der Wohlfeilheit würde einen weitstarkern Einstuß auf sie haben, als der Abscheu fürdas Verbrechen.

§. 62Z.

Das vierte Mittel, welches gewiß nicht unnützseyn würde, mögte wohl darin bestehen, daß man

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