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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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616 Von den Marktschreyern,

setzt ihn ewig den Betrügereyen dererjenigen aus,die niederträchtig genug sind, seine Sinne zu dien«den; er wird folglich von Marktschreyern betro-gen werden, so lange man sie duldet. Aliein solltenicht der Regent, sein Vormund, sein Beschützer,sein Vater, ihn dieser Gefahr entreißen? Solltennichs die Obrigkeiten jedes iandes mitaller Stremge solchen Betrügern den Eingang verbieten, die,ohne den geringsten Nußen zu stiften, das ^and inaller Absicht arm machen? Kann man sich nocheinen einzigen Augenblick bedenken, zu ihrer Ver-weisung und gänzlichen Ausrottung die gehörigenAnstellten vorzukehren, da man so dringende Be-wegungsgründe dazu hat, und da auf der andernSeite nicht die mindeste Ursache vorhanden ist,sie einzulassen?

§. 6ic>.

Zwar führen dieDorsarzte das Geld nicht ausdem .lande, wie die herumstreichenden Markt-schreyer; die Verwüstung aber, die sie unter denMenschen anrichten, geht unaufhörlich fort, und istfolglich unermeßlich. Zeder Tag des Jahrs wirddurch eine Menge ihrer Schlachtopfer bezeichnet.Entblößt von allen Einsichten und von aller Erfah-rung, mit drey oder vier gemeiniglich gewaltsamenMitteln bewafnet, deren Beschaffenheit sie eben sowenig als die Krankheiten kennen, für die sie ver-ordnet werden, sind sie gleich einen» Rasenden, derein Schwerdt in der Hand führt. Sie verschlun.

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