588 Von der Einpfropsimg
Grad des Fiebers bey einem starken Kinde oderben Erwachsenen, erfodert das 7lderlasten, wieder«holte Clnstiere, laulichte Fußbäder, Salpeter undMandelmilch. Dies sind Mittel, die das Fieberschleunig dampfen.
Wenn die Kinder unter dren Jahren, sehr sel-ten wenn sie darüber sind, so bekommen sie biswei-len ein oder zweymal einen Anstoß von Zuckungen,wenn die Blattern ausbrechen wollen; dieser Um-stand aber erfodert keine besondere Beyhülfe.
§. 58Q.
Die gewöhnliche Anzahl der Blattern ist zwi-schen fünfzig und vierhundert. Ich habe mehr-malen weit weniger als fünfzig gesehen; und dreyoder viermal habe ich eben so viele wahrgenommen,als bey sehr zahlreichen disereten oder abgesonder-ten Blattern (die nicht so dicht beysammen stehen,daß sie in einander stiejsen).
Wenn weniger als fünfzig Blattern da sind,so verursacht die Zeit der Eiterung gar keine merk-liche Geschwindigkeit im Pulse. Sind mehrereda, so hat man gemeiniglich, einige Stundenlang, ein wenig Fieber und Unruhe; ein Clystierhilft geschwinde.
Wenn die Anzahl der Blattern sehr be-trächtlich ist, so ist das Eiterungsfieber, ebenwie bey discreten zahlreichen Blattern, sehrmerklich; wenn man inzwischen auf beyden Seiteneine gleiche Zahl Blattern annimmt, so viel sich
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