stecken gebliebenen Cörpcrn. 44z
Niesen verursachte. Endlich, wenn diese Hülfs-mittel nicht alsobald gute Würkung thun, so mußman ohne Anstand die Bronchotonu? vornehmen,(man sehe den vorhergehenden §. Art. 6.) Manhat durch dieses Mittel, Knochen, eine Bohne,eine Fischgräte heraus gezogen, und die Kran»ken errettet. >>.
§- 4N-
Wenn es auf das leben eines Menschen an-kömmt, so versucht man alles. In dem Falle, daein Cörper weder von dem Schlunde los gemachtwerden, noch daselbst bleiben könnte, ohne den Kran«ken in der Geschwindigkeit zu todten, hat man denVorschlag gethan, in den Schlund selber einenEinschnitt zu machen, um /I'ibigen dadurch herauszu ziehen, und eben dies Mittel zu gebrauchen,wann ein in den Magen gefallener Cörper von derBeschaffenheit wäre, daß daraus Zufälle entstehenwürden, woran der Kranke in der Geschwindigkeitsterben müßte.
Wann der Schlund verschlossen ist, und derKranke reine Nahrung durch den Mund zu sichnehmen kann, so wird er durch Clystiere von Fleisch,suppe ernähret.
Ich mache mir ein Vergnügen daraus, demPubliko hier anzuzeigen, daß Herr Venel, einsehr geschickter Wundarzt zu Orbe, vor kurzemvier Instrumente erfunden und verfertigen lassen,wovon er nächstens eine Beschreibung heraus
geben
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