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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von verschluckten

krumm gebogenen Röhre, die weiter als die Gur«gelriße hineingeht, einsprüßen, z.E. laulichtesWasser, entweder allein, oder mit Milch vermischt,oder ein Decoct von Gersten, Käsepappeln, oderKleye:«. Daraus entsteht ein gedoppelter Vor-theil; erstlich, man lindert dadurch die gereihtenT^e !>', und verzögert die Entzündung. Zweytenswürkr oft ein starkes Einsprüchen besser, einen fiei-schichten Cörper loszumachen, als alle Versuche mitInstrumenten.

^) Wenn man genöthigt ist, einen stecken ge-bliebenen Cörper im Halse zu lajsen, so muß manden Kranken völlig so behandeln, als wenn er eineEntn'ndungskrankhsit hatte; man muß ihm dieAder ösnen, die iebensordnung beobachten, underweichende Umschläge um den ganzen Hals legen.Es istüblich, eben so zu verfahren, wenn gleichder Cörper los gemacht worden, so bald man Ur-sache hat, zu glauben, daß in dem Schlunde eineEntzündung zurück geblieben.

5) Bisweilen trägt etwas Bewegung mehrzur ioZmachung des Cörpers bey, als die Instru-mente. Man weiß, daß das Klopfen mit der Faustauf dem Rücken, oft festgeseßne Cörper losgemachthabe. Mir sind zwey Exempel bekannt, daßKranke, welche Stecknadeln verschluckt hatten, zuPferde gestiegen smd, um in der benachbartenStadt Hülfe z-.z suchen; sie merkten, nachdem sieeine Stunde geritten, daß die Nadel sich losmachte; der eine warf sie mit dem Speichel aus,

und