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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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stecken gebliebenenCörpern. 4)5

§. 425.

Alle diese Beyspiele, und eine Menge anderer,woraus man gesehen, daß verschluck« Cörper einenerschrecklichen Tod nach sich gezogen, beweisen dieNothwendigkeit der gehörigen Vorsicht in diesemStücke, und zeugen wider die erschreckliche, ja, ichdarf sagen, strafbare Unvorsichtigkeit, sich mitSpielen zu belustigen, welche dergleichen Unglückveranlassen können, oder auch solche Cörper imMunde zuhalten, die, wenn sie durch Unvorsichtig,keit oder durch einen Zufall herunter gleiten, eineUrsache des Todes werden. Kann man wohl, ohneSchaudern, Nadeln m den Mund nehmen, wennman an die entsetzlichen Uebel und an den erschreck»lichen Tod, die daraus entstehen können, gedenket?

§. 426.

Wir haben weiter oben gesehen, daß die steckengebliebenen Cörper den Kranken bisweilen ersticken.Zu einer andern Zeit kann man sie weder herausziehen, noch hinunter stoßen, sondern sie bleiben indem Schlunde stecken, ohne daß sie den Kranken,wenigstens nicht gleich, todten. Dies geschieht,wann sie eine solche iage haben, daß sie die tust,röhre nicht zusammen drücken, und den Durchgangder Nahrungsmittel nicht völlig hemmen; welchesnur bey spitzigen Cörpern angehen kann. DieStockung dergleichen Cörper ist bisweilen mit eineeleichten Eiterung, ohne viele Heftigkeit, verbunden,Ee 2 wo.

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