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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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stecken sebliebenenCörpern. 419

Athem holen, die lunge wird angefüllt, und da dasGeblüt vom Kopfe nicht zurück kommen kann, s»wird das Gesicht roth und schwarzgelb, der Hat«schwillt auf, die Beklemmung nimmt zu, und derKranke stirbt sehr geschwinde.

Wann das Athemholen nicht gehemmt oderbeschwert ist, wenn der Durchgang nicht völlig ver«schlossenist, und der Kranke noch etwas nieder,schlucken kann, so lebt er noch wohl eixige Tage,And die Krankheit ist alsdann eine besondere Krank»heic des Schlundes; allein, wenn der Durchganggänzlich verstopft ist, und mehrere Tage hindurchn' ",t geöfnet werden kann, so erfolgt ein schreck»licher Tod.

§. 408.

Die Gefahr rührt nicht sowoß/ von der Natur^s stecken gebliebenen Cörpers, als von der GrößeWsselbigen in Vergleichung mit dem Durchgange,von dem Orte, wo er stecken bleibt, und von derArt, wie es geschieht, her. Würkliche Nahrungs«Mittel bringen oft den Tod, dahingegen ander«Cörper, die gar nicht bestimmt sind, verschluckt zuwerden, keine große Beschwerden verursachen.

Ein Kind von sechs Jahren verschluckte eineZuckererbse, welche stecken blieb; es starb also«bald.

Ein Mann merkte, daß ihm ein Bissen Ham«

lnelsteisch imSchlunde stecken geblieben; erstand,

«m Niemanden zu erschrecken, vom Tisch« auf;

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