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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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410
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4lQ Hülfsmittel für Ertrunkene.

Man hat bisweilen in dem Magen der Er«trunkenen Wasser gefunden, zum öftersten abernicht. UeberdieS ist die größte Menge, welcheman jemals gefunden hat, nicht stärker als dasMaaß, das man ohne Beschwerde davon trinkenkann, folglich ist darin die Ursache desTodesnichtbestanden. Es ist sogar schwer zu sagen, wie siedieses Wasser niederschlucken können. Dasjenige,was sie tobtet, ist die Erstickung aus Mangel deriuft, und das Wasser, welches in die lunge ein-dringt, und durch die Bewegungen, welche die Er-trunkenen sich nothwendigerweise unter demWas-ser geben, um Athem zu holen, dahinein gebrachtwird; denn es dringt gar kein Wasser in denMagen, oder in die iunge dererjenigen Cörper, dieman nach dem Tode unter das Wasser versenkt;ein Umstand, worauf man in verschiedenen Crimi-nal-Fallen seine Aussprüche bauet. Dieses Was-ser, welches sich mit der in der lunge befindlicheniuft auf das innigste vereiniget, verursacht einenschleimichten Schaum, welcher keine ausdehnendeKraft hat, und die Verrichtungen der iunge ganzund gar hindert. Folglich wird der Kranke nichtnur erstickt, sondern, da überdies der Rücklauf desGeblüts von dem Haupte verhindert wird, so wer-den die Blutgefasse des Gehirns zu sehr angefül-let, und neben der Erstickung erfolgt noch einSchlagstuß. Diese zwote Ursache, nämlich dasin die iunge eindringende Wasser, ist nicht allge-mein; man hat aus der Oefnung verschiedener

ertrun.