Von den Koliken.
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jn sich enthalten; oder wenn die Gedärme in ih-rer iänge an irgends einem Orte sich zusammen-ziehen , und verhindern, daß diese iuft nicht al-lenthalben gleich vertheilet werde, als woraus aneinigen Orten eine große Anhäufung derselbigenentsteht; alsdann wird der Magen nebst den Ge-därmen durch diese iuft ausgespannt, und dieseSpannung veranlaßt Schmerzen, welche man dieWindkolik nennt.
Diese Gattung findet sich sehr selten alleine;sondern sie vereinigt sich oft mit den andern Gat-tungen, von denen sie die Folgeist, und haupt-sächlich mit der eben vorhergehenden, deren Zu-fälle sie sehr vermehrt. Man erkennt sie; anden Ursachen, die vorhergegangen sind; wann sichweder Fieber, noch Hiße, noch Durst zeiget;wann der Unterleib aufgetrieben ist, /edoch ohneHärte, und ohne allenthalben gleich groß zu seyn;wann die Winde sich bald an diesem, bald an einemandern Orte sammle«; wann der Kranke iinde«rung fühlt, indem man durch Reiben des Unter-leibes die Winde aus einander treibt, und nochmehr, indem sie ober- oder unterwärts abgehen.
§. ZlO.
Wann sie mit einer andern Gattung verbuwden ist, so erfodert sie keine besondere Behand-lung; sie verliert sich alsdann durch eben die Mit-tel, welche die Hauptgattung vertreiben.
Bis-
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