296 Voll dcll falschen Etltzülldltllgen
sie sich leicht verliert; ein oder zween Aderlässe sindhinreichend, diese Würkung hervorzubringen, undden Mitteln, welche die wesentliche Beschaffen-heit der Krankheit ersodert, Platz zu machen.
Darauf kann.man nach einigen Tagen mitdem Mittel No. 2 Z. noch einmal purgiren. DasPulver No. 25. thut auch als ein Brechmittelvortrestiche Dienste.
Wenn das Fieber sehr stark wird, so mußman viel von dem Trank No. l v. geben.
Diese Krankheiten sind, so wie die einfachenfaulen Fieber, oft epidemisch. Im Jahre 175?.herrschte zu L.aujanne eine solche Seuche, welcheungemein viele Menschen angriff; die eben vor-geschriebene Behandlung hatte für mich den bestenErfolg.
Die Blafenpffaster an den Beinen sind sehrnützlich, wenn die Beklemmung sich nicht nachden allgemeinen Ausleerungen vermindert. Manhat zu Lausanne im Frühling 1765. eben dieseSeuche wieder gehabt, und noch beträchtlicher istsie im Anfange des vorigen Jahres gewesen. IchHabe anderswo einen weitlaustigern Bericht vonbeyden Epidemien gegeben.") Folglich werdeich mich hier dabey nicht aufhalten. Ich will nurgedenken, daß in beyden, und hauptsachlich in
der
*) Man fth« die beyden Briefe »n Herrn Ammer-mann übn' die Epidemien iu Lausanne in denJahren 1765. und 7766.