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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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Von der Rose.

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hinderlich ist. Das Uebel nimmt, zween oderdrey Tage lang, zu; bleibt, wenn es aufs höchstegekommen, einen oder zween Tage ohne Veran«derung, und verliert sich allmähllg. Die krankeHaut fallt in großen Schuppen ab, und die Krank«heit ist völlig geendigt.

§- 274.Doch manchmal ist diese Krankheit betracht,licher. Sie fängt alsdann mit einem sehr starkenSchauder an, woraus brennende Hitze, heftigeKopfschmerzen, Herzwehe oder Trieb zum Erbre-chen folgen, die bis zum Ausbruch der Rose an-halten, als welcher bisweilen erst am zweeten ode?gar am dritten Tage erfolget. Alsdann nimmtdas Fieber ab, und das Herzweh hat ein Ende.Doch oft bleibt ein wenig Fieber 'ind Eckel, dieganze Zeit hindurch, da die Rose sich mehret, zu-rück. Wenn sie das Gesicht angreift, so haltendie Kopfschmerzen so lange an, bis sie wiederumabnimmt. Das Augenlied schwillt auf, das Augeschließt sich, und der Kranke hat keinen Augen-blickRuhe, Ost zieht das Uebel aus einer Backe indie andere, und verbreitet sich allmahlig über dieStirne, den Hals, und den Nacken. In diesenUmstanden währt die Krankheit langer als gewöhn-lich. Wenn das Uebel stark ist, so hält das Fie-ber öfters an, das Gehirn wird verstopft und ge-drückt, der Kranke phantasirt, sein Zustand istsehr gefahrlich, und wenn er nicht besonders gut

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