272 Voll den Wechsclfiebern.§. 261.
Wenn die Anstöße sehr stark, und die Kopf,schmerzen sehr heftig sind, wenn das Gesicht roth,der Puls voll und hart, und Husten vorhandenist, wenn, auch nachdem der Anstoß vorbey istder Puls seine Harte behält, wenn das Wasserhitzig und die Zunge sehr trocken ist, so muß maneinen Aderlaß vornehmen, und viel von der Ger-stentisane No. z. trinken lassen. Diese beydenMittel bringen gemeiniglich den Kranken in den§. 259. beschriebenen Zustand. Man kann als.dann an einem fieberfreyen Tage drey oder vierDosen von dem Pulver No. 24. geben, und dar-auf das Fieber, während einiger Anstöße, seineneigenen iauf nehmen lassen. Endigt es sich nicht,so wendet man sich zur China.
Wenn der Kranke, auch ausser den Anstössen,einen unreinen Mund, Eckel, ienden - oder Knie«schmerzen, Unruhe, schlimme Nachte harte, sokönnte man ihn, vor dem Gebrauch der ChinariN'de, mit dem Pulver No. 21. oder dem TrankNo. 2)» reinigen.
§. 262.
Wenn die Herbstfieber sich beynahe als an.haltende faule Fieber melden, so läßt man von derGerstentisane No. Z. reichlich trinken, und nachzween oder drey Tagen, wenn die Zeichen einerBeschwerung des Magens anhalten, das Mittel
No.