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Anleitung für den geringen Mann in Städten und auf dem Lande in Absicht auf seine Gesundheit
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264 Voll den Wechselfiebern.

weilen Erbrechen an. Der Puls ist geschwinde,schwach und klein, und der Durst ziemlich stark.

Nach einer oder zwoen, selten dre» oder vierStunden, erfolgt eine Hitze, oie sich unvermerktrermehret und zuletzt heftig wird. Alsdann wirdder ganze Cörper roth, die Angst vermindert sich,der Puls ist stärker und größer, und der Durstgewaltig stark. Der Kranke klagt über heftigeSchmerzen im Kopfund in allen Gliedern, die abervon demje.ttgen Schmerz unterschiede!« sind,welchener wahrend des Frostes fühlte. Endlich fallt er,nachdem er vier, fünf, oder sechs Stunden indieser Hitze gelegen, in einen allgemeinen Schweiß,der einige Stunden anhält. Alle eben erwähnteZufalle vermindern sich, und oft erfolgt der Schlaf.

D^r Kranke wacht oft von diesem Scblafeaus, ohne vom Fieber etwas, ausser einer Mü-digkeit und Schwache, zu fühlen. Bisweilenschlagt der Puls, zwischen den Anstössen , ganznatürlich; oft bleibt er ein wenig geschwinder, alsin dem gesunden Zustande, und bekömmt seineerste iangsamkeit nicht eher wieder, als einige Ta-ge, nach dem letzten Anstoße.

Einer von den wesentlichsten Zufällen dieserFieber ist die Beschaffenheit des Wassers, welchesder kranke am Ende des Anstosses läßt. Es iströthlich, und seht einen ziegelartigen Bodensatz.Bisweilen ist es schäumend, und auf der Ober-fläche sieht man ein dünnes bäutgen, das sich anden Seiten des Glases anhängt.

§. 253.