Von dem hitzigen Fieber. 2 z 9
4) Man giebt täglich zweymal laulichte Fuß-bäder, wäscht zugleich die Hände mit demfelh'genWasser, tunkt leinene oder sianellene Tücher hin-ein, und legt sie auf die Brust und auf den Un-terleib. Man läßt zum gewöhnlichen Getränkedie Mandelmilch No. 4. und die Tisane No. 7.trinken. Die Armen können sich an diese letzterehalten, man muß aber ausnehmend stark davontrinken. Nach den Aderlässen, hängt das iebendes Kranken am meisten von der frischen iust unddem häufigen Trinken ab.
5) Wenn, nach den Aderlässen, das Fieberin gleicher Starke anhält, so muß man es zu schwä-chen suchen, und zu dem Ende, alle Stunden,einen iöffel voll von dem Trank No. io. gebenso lange bis es sich vermindert hat; hernach mußman, alle drey Stunden, damit fortfahren, bises sehr gemäßigt ist.
§. 234.
Oft stellt sich in dieser Krankheit ein Nasen,bluten ein, welches sehr heilsam ist.
Die ersten Zeichen der Besserung sind; dieErweichung des Pulses, welcher doch seiue Härtenicht eher ganz verliert, als bis die Krankheit völ-lig geendiget ist; die Verminderung der Kopf-schmerzen, ein größerer Abgang nebst mindererRothe des Wassers, und der Anfang einer Feuch-tigkeit auf der Zunge. Alle diese günstige Zei-chen vermehren sich stufenweise, und, zwischen
dein