174 Von dem Gliederreissen.
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dem Fuße, der Hüfte, den tenden, Schulten,,dem Ellenbogen, dem Gelenk an der Hand, und demNacken, und oft nach den dazwischen liegendenTheilen. Bisweilen wird der eine Theil gänzlichbefreyet, wenn der andere angegriffen wird; einandermal werden mehrere, und sogar, wie ich sel-ber gesehen habe, alle Gelenke auf einmal ange-griffen, und dann ist der Zustand des Krankenschrecklich. Er' ist keiner Bewegung fähig, undfürchtet sich für die Hü/fe aller dererMigen, dieihm beystehen wollen; denn man kann ihn nichtanrühren, ohne seine Schmerzen merküch zu ver-größern. Er kann den Druck der Bettdecken nichtertragen; man muß sie deswegen durch eine ge-schickte Erfindung gleichsam wölben; und sogar dieBewegung, die man beym Hin- und Hergehen inder Stube auf dem Fußboden macht, vermehrtseine Schmerzen. Die Stellen, wo sie gewöhn-lich am grausamsten und hartnäckigsten sind, sinddie iendcn, die Hüften und der Nacken.
§. 164.
Das Uebel setzt sich auch oft auf die äussereHaut des Kopfs, und die Schmerzen sind entsetz-lich. Ich habe es mit einer unbeschreiblichen Hef-tigkeit die Augcnlieder und Zähne angreifen gese-hen. So lange das Uebel äusserlich ist, und derKranke nur gut behandelt wird, so ist keine großeGefahr dabey, wenn es auch noch so schmerzhaftist. Wenn es aber durch einen Zufall, durch ein
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