der Brust.
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§- 47-
Wann das Uebel sehr heftig ist, oder es zu
werden anfangt, so kann der Kranke nicht andersals sitzend Athem holen. Der Puls wird sehrklein und sehr geschwinde. Das Gesicht wirdbleyfarbig, die Zunge schwarz, die Augen herum-fahrend, der Kranke hat eine unaussprechlicheBangigkeit, und wirst sich bestandig im Bette hinund her; bisweilen ist der eine Arm wie gelähmt,die Phantasien hören nicht auf, er kann wederwa-chen noch schlafen. Die Haut über der Brustund an dem Halse wird bisweilen, hauptsächlichwenn die iuft knapp und das Uebel in der äusser-sten Heftigkeit ist, mit bleifarbigen Flecken, diemehr oder weniger merklich sind, bedecket. DieKräfte verlieren sich, die Schwierigkeit Athem zuliolen wird von einem Augenblicke zum anderngrößer, der Kranke fallt in eine Schlafsucht, undstirbt bald daraufeines erschrecklichen Todes, der in-sonderheit unter den iandleutcn, als eine Wirkungder hitzigen Mittel, die sie in diesem Falle anwenden,leider! gar zu gemein ist. Man hat gesehen, daßder Gebrauch dieser Mittel die Krankheit bis zueinem solchen Grade vermehret habe, daß dasHerz zersprungen ist, wie die Eröfnung des Kör-pers nachher bewiesen hat.
§. 48.
Wann die Krankheit auf einmal und mit Hef-tigkeit ansetzt, wann die Kälte einige Stunden
anhält.