der Tissotischen Anweisung. 61
Ueberdies sind vier der berühmtesten AerzteNiedersachjens um ihre Bemerkungen ersuchtworden, von denen einigen die Zeit zu kurz war,andere aber nach langer und sorgfaltiger Ueber-legung bekannten, daß sie dem vortrefiichen Tisso-tischen Werke »nichts erhebliches zusetzen könnten.»
Die Gesellschaft hält sich überzeugt, durch diehinzugefügte vortrefiiche Abhandlung des berühm-ten Herrn Schulz, *) ihrer neuen Übersetzungeinen wesentlichen Vorzug ertheilet zu haben. Die«ser edel denkende Arzt hat mit den Grundsaßen,dem Geiste, und der Menschenfreundschast unsersunsterblichen Tissors, das hauptsächlichste der kör«perlichen und moralischen Kindererziehung, unddie ganze iebensordnung zur Erlangung eines ho-hen Alters, in seiner Abhandlung dergestalt zusam«men gefaßt, daßnun diese Ausgabe der TissotischenArbeit sowohl die Mittel enthält, seine Gesundheitzu erhalten, als auch in dringenden Falle» sie wie«der herzustellen. Ueberdies wird auch d^r geringeMann von der Gewißheit der Tissotischen Vor.schristen destomehr überzeugt, wenn er die Ueber««insiimmung der Grundsätze verschiedener großenAerzte mit einander, auf einmal übersieht.
Damit
') Sie ist eigentlich eine Rede, welche der berühmt«Verfasser vor der König!. Schwed. Akademie derWissenschaften, bey Niederlegung des Präsidiums,«m 41«!, May 176Z. gehalten hat. Die typogra«phische Gesellschaft Hai die Form der Nede geändert.
K