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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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6s6 verZeichniß der Hülfsmittel.

No. 67.Sammlet im Herbst, bey guter Witterung,den Schwamm von den Eichbäumen.

Man entdecket an demselbigen vier verschiedeneTheile/ welche in folgender Ordnung unlercmanderliegen. 1. Die Haut, welche man wegwerfenkan. 2. Den unter derselbigen liegenden Theil,welcher der beste ist. Man schlägt solchen solange mit einem Hammer, bis er ganz weich undgelent geworden; dieses macht die ganze Zuberei-tung aus, und man legt nachher ein angemessenesStück von demselbigen auf die zerschnittenen Ge-fäße. Es ziehet solche zusammen, verhindert dieBlutstürzung, und fällt gemeinlich nach zwey Ta-gen weg. 3. Der dritte Theil lan hinreichen dasGeblüt zu stille«, wenn nur kleine Gefäße zerris-sen sind. Und den 4ten tan man zu Pulver zer-stoßen , und in dieser Gestatt gebrauchen. (pp)

No. 68.

kommt mit dem Nürnbergerpflaster ziemlich genauüberein 1, zusammengesetztes Diachylonvftaster undBaumöl, jedes ein Viertel Pfund. Lasset alles ineinem irdenen Topf zusammenschmelzen, hernachnehmet es von dem Feuer, und rühret es so langedurcheinander, bis es erkaltet.

(p?) Dieses Mittel ist schon sehr lange einigen Per-sonen bekandt gewesen, allein erst sinth zehen Iah,ren allgemein geworden. Indessen hat es immer

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