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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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l5.

644 Verzeichniß der Hülfsmittel.

weiß und Schmelzwerk (^ncaultum) jedes vierLoth. Mischet alles wohl durcheinander, (cc)

Pflaster. Nehmet Silberglätsalb (^mrltum),welches mit ganz frischem Oel gemacht seyn soll,vier Unzen; weißes Wachs ein und ein halb Loth;Schmelzwerl ein halb Loth. Man last das Wachsschmelzen; wenn solches ssüßig worden, mischetman das Silbcrglätsalb darunter, nachdem manvorher mit demselbigen das zu einem feinen Pul-ver zerstoßne Schmelzwerl vermengt hat, undman rührt es mit einem eisernen Spatel um, bisalles wohl durcheinander gemengt und erkaltet ist.Hiervon streicht man so viel als nöthig ist aufein Leinentuch.

Man kan auch ein halb Loch Schmelzwerlmit zwey Unzen Bley-Butter (Lut^rum 5a>tulni) vermengen, dieses giebt anstatt des Pst«'sters eine Salbe.

No. 47.Eine Unze Sedlitzersalz, zwey Unzen Tama-rinden ; giesset auf solche acht Unzen siedend Was-ser ; rühret es um, damit die Tamarinden aufge-löst werden. Seiget es durch, um in zweyen-

mahlen

(«) Man kan entweder dieses Pulver unmittelbarüber den tränten Theil streuen, oder solches in einSäckaen von feinem Leinentuch einschliessen/ dieerste Art ist von besserer Würkung.