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der Natur der Rrankheiten. 62 s
auf das gegenwärtige Uebel eine nähere Vezie«hung haben.
Z. Ex. In dem Halswehe muß man genauvon dem Zustand des Halses unterrichtet seyn.In den Krankheiten der Brust muß man vonden Schmerzen/ dem Husten, der Vetleinmniß,dem Auswurf Rechenschaft geben tonnen. Ichwill mich nicht in eine umständlichere Ausfüh-rung einlassen; man darf nur die gesunde Ver-nunft zu Rath ziehen / den ganzen Plan zu be-greifen; und obgleich die Fragen zahlreich schei»nen, so wird eö dock allezeit sehr leicht sey«/die Antworten in einen eben so engen Raumeinzuschreiben als die Fragen selbst einnehmen.Es wäre auch zu wünschen / daß Personen vonallen Standen/ in ihren Schreiben an die Aerz-te, ohngefehr einem ahnlichen Plan folgen möch-ten , sie würden sich damit oft vergnüglichere Ant-worten zuweqebilngen / und sich die Mühe erspa-ren von neuem zu schreiben / um die ersten Briefezu erläutern.
Der Erfolg der Arzneymittel hanget von ei-ner genauen Kenntniß der Kranthett ab, und dieseKenntniß von dem Bericht/ welchen man einemArzt giebt.
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