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ihre Talente in der Arzncykunst eine übernatürlicheGabe seyen, welche eben deswegen alle menschlicheKenntniß übertreffe. Es ist nicht mein Berns/ dieUnanständigkeit, Schändlichkeit und Gottlosigkeiteiner solchen Betrüge«») aufzudecken; ich würdehierinnen in das heilige Amt der Herren Predigereinen Eingriff thun; indessen wird man mir dieAnmerkung erlauben, daß da dieser Ast von demAberglauben die schrecklichsten Folgen nach sich zie-het , derselbige alle ihre Aufmerksamkeit verdiene;und überhaupt wäre desto sehnlicher zu wünschen,daß man diesen Aberglauben bestretten möchte, daein von falschen Vorurtheilen eingenommenes Ge-müth durch dieses untüchtig wnd, eine wahre Lehreanzunehmen. Es giebt Bösewichter, welche, inden« Vertrauen durch Furcht und Hofnung sichAnsehen zu gewinnen, den Greuel so weit treiben,daß sie die Leute in den Gedanken lassen, alswenn sie ihre Macht dem Himmel oder der Höllezu verdanken hätten. Und dieses sind die Men-schen , welchen das Leben anderer Menschen an-vertrauet wird.
§. 571. Ich habe schon angemerkt, daß mandie Sorgfalt nicht begreifen lan, mit deren derBauer für sein krankes Vieh die beste Hülfe auf-sucht. Der Vieharzt, oder derjenige, den man füreinen solchen ansiehet, (denn zum Unglück hatmau leine oder sehr wenige in diesem Lande diePp s diesen
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