und DorfarZten.
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5. 563. Ein unwissender Vetn'eger, kandurch seine Lügen und Unverschämtheit allezeit dendummen und leichtgläubigen Pöbel, welcher ausserStand ist etwas zu beurtheilen, oder nach seinemwahren Werth zu schätzen, leicht verführen. Die»ser wird allezeit dem Betrug derjenigen ausgesetztbleiben/ welche niederträchtig Mug sind, seineSinnen zu verblenden, und desnahcn wird dersel-dige von den Marltschreyern betrogen werden, solange man diejenigen duldet. Allein sollte nichtdie Obngleit, sein Beschützer, sein Vormund undVater denselbigen dieser Gefahr entreisscn, undmit Oberleitlichem Ernst dergleichen Vetriegern denEingang in das Land Verschlüssen / wo die Men-schen das schätzbarste Gut sind, und das Geld sel-ten ist, da diese schädliche Leute die einen ausrot-ten und das andere aus dem Lande führen, ohnedaß von ihnen der geringste Nutzen zu erhaltenwäre. Kau man bey so wichtigen Gründen dieAnordnung langer aufschieben, dergleichen Men-schen zu verweisen, da nicht der geringste Grundvorhanden ist, solche einzulassen.
§. 564. Die Dorfärzte führen, die Wahrheitzu gestehen, das Geld nicht aus dem Lande wiedie herumschweifendcn Martifchreyer, allein dieVerwüstung, welche sie unter den Menschen verur-sachen , dauret immer fort, und wird dadurch un-ermeßlich ; jeder Tag wird durch eine Menge von
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