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von den Giften.Von den Giften.
§. 532. Es giebt eine grosse Menge Gifte/Welche nicht alle auf gleiche Weise würken, dieman also durch verschiedene Mittel vertreiben muß;allein der Arsenik (Mausegift), und einige Pflan-zen veranlassen die meisten Zufälle, die auf demLande vorkommen.
§. 533. Der Arsenik hat eine ausserordentli-che Scharfe/ wodurch er die Theile zcrfrist undentzündet, er verursachet den Tod durch eine über«natürliche Entzündung / eine brennende Hitze/die entsetzlichsten Schmerzen im Munde, Hals,Magen und Gedärmen, greßliches und oft bluti-ges Erbrechen, blutige» Stuhlgang, Gichter/Ohnmachten tc.
Das beste Mittel ist, ganze Ströhme von Milch,oder in deren Ermanglung, von lauem Wasser zuverschlingen; nur eine ausserordentliche Menge vo«Feuchtigkeit lan einen solchen Kranken retten.Wenn man alsobald die Ursach des Uebels vermu-thet, lan man, nachdem man vorher eine guteMenge lau Wasser verschlungen, mit Oel oder ge-»schmolzncm Butter ein Erbrechen erwecke», welchemman durch em kitzeln im Halft mit einer Feder«achhelfen lan; wenn von dem Gifte der MagenMd Gedärme schon entzündet sind, lan man keine
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