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562 von dem Dampfe des neuen Weins.
als der Kohlendampf, und es ist allezeit mit eini-ger Gefahr begleitet, in einen Keller zu gehen, inwelchem viel Wein in der Führung ist, wenn ereinige Stunden verschlossen geblieben; man hat ei-ne Menge Beyspiele von Leuthen, die bey dem An-tritte gestorben, und von andern, die sich kaum mitvieler Mühe haben retten können.
Wenn ein solcher Zufall sich ereignet, mußman sich hüten, viele Menschen nacheinander demgleichen Unglücke auszusetzen, indem sie sich bemü-hen die ersten herauszuziehen, sondern man mußden Anfang machen, die Luft zu reinigen, wobeyman oben erzehlte Mittel gebrauchen kan, oderman schiesset einige Flintenschüsse in den Keller los;nach diesem tan man es wagen / mit Vehutsamleitin den Keller Hinunterzusteigen.
Wenn diese Unglückliche herausgebracht sind,muß man mit ihnen auf gleiche Weise verfahren,wie bey dem Kohlendampfe angeführt worden.
Ich habe vor acht Jahren, einen Mann ge-sehen , welchen der Geruch von dem Salmiats-geist erst nach einer Stunde anzugreifen ansienge,und welchen eine starte Aderlasse gänzlich befreyte,er war so unempfindlich, daß er erst nach einigenStunden eine grosse Wunde fühlte, die er durch«inen Feuerhackm, womit man ihn herausziehen
wollte,