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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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Von den Warzen.

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Anderemahl un> öfterer sind sie ein zufälligerFehler an der Haut, welcher von einigen ausser«lichen Ursachen abhänget.

In letzterm Falle ka» man sie, wenn sie durchihre Größe, Lage und lange Dauer beschwerlichwerden, vertreiben; 1. Wenn man sie mit Sei-den oder einem gewichsten Leinfaden bindet. 2.Wenn man sie mit einer scharfen Scheere oder eb-nem Messer wegschneidet, und die Wunde mitein wenig Diachylonpstaster mit den Gommen be-deckt , welches eine leichte Eyterung zuwegcbringt,wodurch die Wurzeln der Warzen ausgerottet wer-den. 3» Wenn man sie durch scharfe ätzendeMittel auftrocknet, dergleichen sind, die Milchvon den Blättern des Portulaks - oder Burzel-lrauts, von dem Feigenbaum, Schellkraut, Wolfs-milch; allein, neben dem, daß man diese Saftenur in dem Sommer bekommt, müssen sich Perso-nen , welche eine zarte Haut haben, derselbiaennicht bedienen; sie lönten sich damit leicht einestarke und schmerzhafte Geschwulst zuziehe«. Einstarler Eßig, in welchem man so viel Salz,als möglich ist, auflösen last, ist sehr dienlich.Man verfertigt auch Pflaster aus Salmiac undGaiban, welche man durch lnetten vermengt, undauf die Warzen auflegt, wodurch selbige unfehlbarvertrieben werden.

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