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von dem Nagclgesthwür. 513
sich erstlich in seiner obersten Spitze, und es geheneinige Tropfen von einem Eycer heraus, die demgemeinen Eyter aus einem Eytergeschwür gleichsind/ und dann zeiget sich der Keim oder Mark;dieses ist eine enterichte Materie, welche so zäheUnd dicke ist / daß sie einem vesten Cörper ähnlichsiehet, und in Gestalt eines kleinen Cilinders hct-misgezogen werden tan, wie das Mark vom Hol-lunder, in der Länge von einigen Linien, zuweileneines Zolles lang und noch langer. Auf den Aus-yang dieses Marks erfolget gemeinlich der Ausstußeiner gewissen Menge von einem flüßigen E>'ter/welcher sich in dein Grund des Vlmaisen gcsamnt-let hat. Wenn diese Ausleerung geschehen, lassendie Schmerzen völlig nach, und die Geschwulst ver-schwindet in wenig Tagen, unter fortgesetztem Ge»brauch des Diachylon oder der Salbe No. 66.
Von dem Nagelgeschwür oder Wurmam Fingen
§. 482. Die Gefahren eines Nagelgeschwürssind viel grösser als man sich gemeinlich einbildet;es bestehet solches in einer Entzündung der äusser-sten Spitze eines Fingers / welche öfters von einergeringen Anstretung einer Feuchtigkeit in diesemTheil ihren Ursprung nimmt, es mag solche voneiner Quetschung oder von einem Suche hertl,m,
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