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Von den wundes
und alles mit einer grossen Beusche bedeckt, Ulld miteinem Band umwindet, welches ein wenig vesterals gewöhnlich angezogen werden muß. Wen«dieses nicht hinreichend ist, und die Wunde sich aneinem Arm oder Schenkel befindet, so muß manüber dem Ort der Wunde / mittelst eines Tourne«auet oder Aderyrchbinde / ein vestes Band anlegen.Man lan solches auf der Stelle verfertigen; manbedient sich dazu einer Flechte von Faden oderHanf, welche um den Arm oder Schenkel in Ge-stalt eines Ringes gewunden wird, durch solchensteckt man e«n Stück Holz, eines Zolles dick «nd s.bis 6. Zolle lang, drehet solches bis das Band ge-nug zugeschnürt ist, auf die nemliche Weise, wieder Bauer ein Faß oder Stück Holz auf seinemKarren, mittelst einer Ketten und einem Knüttel,bevestnet. Man muß aber Sorge tragen, i. daßman das Gestechte auf eine solche Weise zurüste /daß es 2. Zoll breit bleibe; und 2. daß man sol-ches nicht so start zusammenwinde, daß daher eineEntzündung entstehe, welche sehr leicht in denBrand ausarten tönte.
§. 438. Die Lobsprüche, welche gegen ver-schiedene Salben verschwendet werden, sind einelautere Aufschneiderey; die Kunst tragt nicht dasgeringste zu Heilung der Wunden bey; die Naturverrichtet hierbcy alles, und es bleibt uns nichtsübrig, als die Hindernisse der Heilung aus dem
Wege