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von den Wunden.
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in möglicher Eile ausqezopfte Leinwand zurechtmacht. Wenn solche fertig ist, so legt man davonso viel in die Wunde, als es, ohne solche allzu«sehr zu drucken, möglich ist, denn dieses wäre vonschlimmen Folgen, und würde gleiche Ungelegen«heit bringen, wie die Wicken oder zusammengedre-heten Meißeln; man decket solche sodann, mit ei«nem in Baumöl eingetauchten Beusch, oder derWachsleinwand No. 65., allein ich ziehe für dieersten Verbände die Beusche vor; alles wird miteiner zwey Finger breiten Binden umwunden, de-ren Lange sich nach der Größe des umzuwinden-den Theils verhalten soll, man ziehet diese s»stark an, daß ste nicht so leicht aus der Ordnungkomme, und so schwach, daß sie leine Entzündungverursache.
Man last diesen Verband 24. Stunden, in-dem die Wunden sich um so viel leichter schliefen,je weniger der Verband abgeändert wird; undnach dieser Zeit nimmt man die Karbey weg, wel-ches sich leicht thun last, und wenn sich davon et-was wegen aufgetrocknetem Geblüt festgesetzt, solast man es zurück; man begnüget sich ein wenigvon frischer Karbey aufzulegen; übrigens wird derVerband wie der vorige gemacht.
Wenn, bey Fortsetzung dieses einfachen Ver-bandes/ die Wunde völlig stach geworoen, so dmf
man