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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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447
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stcckengebliebnm Cörpern. 447

§. 417. In den Fallen des §. 4Q9. wo dieUmstände erlauben / den Cörper hinunterzustossen,bedient man sich der Zwiebeln, welche den Vor-theil haben / daß man sie allenthalben findet, al-lein sie lassen sich leicht zerbrechen; oder einesmit Oel beschmierten Stücks von einem Wachsstock,welches ein wenig erwärmt seyn muß, damit esbiegsam werde; oder eines Fischbcins; oder einesEiscndraths / an dessen Ende man auf der Stelleeine Blcylugel anlöthet, damit es dicker werde,welches gar geschwind fertig ist. Man lan, mitgleichem Erfolge, Stäbe von einem biegsamen Holzgebrauchen, dergleichen sind von Virlen / Hasel-stauden , Eschenbaum, Weidenbaum; oder mangebraucht eine biegsame Sonde, oder ein bleyer-nes Stäbgen. Alle diese Cörper müssen ganz glattund polirt seyn, damit sie leine Reißung verur-sachen ; zuweilen wickelt man sie aus eben diesemGrund in dünne Schaafdärme ein. Oftmahls tc-vestigt man an dem Ende einen Schwamm, welcherden ganzen Canal anfüllet, und so alle im Wegestehende Hindernisse wegräumt.

Man lan auch in diesen Fallen grosse Cörperverschlucken lassen, dergleichen das inwendige, oderauch die Rinde des Brodts / eine Rübe, ein Stihlvon Lattich , eine Kugel, in Hofnung, daß solchedie Hinderniß mit ftch wegnehmen, allein dieseMittel sind sehr schwach, und wenn man sie

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