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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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436
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4z5 von verschluckten

Neun und zwanzigstes Tapitel.

Von Cörpern die zwischen dem Mundund dem Magen stecken bleiben.

§. 426. Aus dem Munde kommen die Spei-sen in einen engern Canal, welcher der Schlundgenennt wird; dieser gehet dem Rückgradt nachniederwärts, und endigt sich in dem Magen.

Es geschiehet oftmahls, daß in diesem Canalverschiedene Cörper stecken bleiben/ und weder uber-fich noch untersich kommen können, weil sie entwe»der zu groß, oder mit Spitzen versehen sind, wel«che sich in die Wände des Schlundes eingraben,und alle weitere Bewegung verhindern.

§. 427. Durch diese Versteckung werden un«lerschiedene schwere Zufalle erreget; nämUch, oft«mahls ein lebhafter Schmerz in diesem Theile;nnderemahl eine mehr beschwerliche als schmerz»haste Empfindung; zuweilen unnützes Ausstößen;ausserordentliche Bangigkeit, und wenn durch dieVersteckung die Ritze der Gurgel verstopft, oderdie Luftröhre zusammengedruckt wird, eine schreck-liche Erstickung; der Kranke kan nicht Athemholen,die Lunge wird angefüllet, und da das Geblütnicht aus dem Haupt zurückfließen lan, so wirddas Gesicht roth und bleyfarb, der Hals schwillt

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