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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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Hülfsmittel für Ertrunkene. 427

darf man sich keine grosse Hofnung mache«/ solchenwieder zu sich selbst zu bringen; oft stirbt ein sol-cher , wenn er nur 2. bis 3. Minuten unter demWasser gelegen. Indessen, da das Leben einessolchen Menschen durch verschiedene Umstände überseine gemeine Gränzen verlängert werden tan, somuß man niemahl den Versuch unterlassen, ihmalle mögliche Beihülfe zu leisten; und man muß indergleichen Umstanden nicht zufrühe müde werden,weil sich oft erst nach Verlauf zweyer oder dreyerStunden unbetrügliche Zeichen des Lebens zeigen.

Zuweilen hat man, in dem Magen der Er«trunkenen, Wasser gefunden, öfters aber nickt;übrigens ist auch die groste Menge, die man je-mals gefunden, nicht starler als das Maaß, dasman ohne Beschwerde im trinken zu sich nehmenkan, man kan also solchem die Ursach des Todesnicht zuschreiben, und es ist schwehr zu erklären,wie ein Ertrunkener dieses Wasser verschlucken könne.

Das-

trunken ist, gab Anlaß/ daß man diesis Capitel imBrachmonat 1761. besonders der Welt mittheilte.Wenige Tage nachher, begegnete ein gleiches Un,glück einem Handwerker; allein er ward zu gutemGl, ck früher als der erste aus dem Wasser gezogen,welcher ?<?. Minuten lang unter temselbigcn bliebe,und er wurde gerettet, da man einen Theil dieserAnleitung bcfolgetc, von welcher verschiedene Umsstehende Abdrücke in den Händen hatten.