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Wassersucht, Engbrüstigkeit und schleichende Fie«ber; zuweilen sterben alte oder sehr schwache Leutein dem Anfall der Krankheit, und dieses geschie-het allezeit in der Zeit des Frostes.
§. 2s8. Man hat an der Fieberrinde eittunfehlbares Mittel gegen diese Krankheit; man istalso immer sicher solche zu vertreiben, und manhat keine andere Schwierigkeit, als, zu wissen, obsich keine andere Ursache einer Krankheit mit demFieber verwickelt habe, bey welcher die Fieberrindeschädlich seyn lönte; wenn dieses ist, muß man solchedurch ihre besondere Heilungsmittel ausrotten. (^)
§. 2sZ.
(*) Dieses bewundernswürdige Arzneymittel ist nichtlänger als 120. Jahr in Europa bekantt; wir hcl.den solches den Spanier» zu danken, welche dasscbbige in der Penwianischen Provinz Quito fanden;die Gräfin von Chinchon war die erste Person ausEuropa, welche sich dessen in Amerika bediente,und es kam in Spanien unter dem Namen deeGräfin Pulver an. Hernach breitete sich solchesunter dem Namen des Iesinten Pulvers aus, dadieser Orden solches häufig austheilen ließe; eswarb auch unter andern Namen betandt; heut zutage nennt man es die China - oder peruviani-sche Rinde. Es erweckte im Anfang grosse Wie»dersprüche; die einten sahen es als ein himmlischesGeschenk an, andere hielten es für ein Gift; untzda sich die Vorurteile durch die Eifersucht vermehr.
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