von den bösartigen Fiebern. 279
nicht kommen wollen / giebt man ihm mit gutemErfolg, die Herstellung desto geschwinder zu beför-dern , täglich zwey Dosen, du einte Morgensnüchtern, und die andere nach 12. Stunden/ vondem Theriack für die Armen No. 42. Es wärezu wünschen / daß man diesen in allen Apotheckeneinführte, da er ein fürtrcstiches MagcnstarlendcsMittel ist, welches in dieser Absicht dem Theriackweit vorzuziehen, da dieser eine lacherliche, kost-bare , und osters gefahrliche Zusammensetzung ist.Es ist nicht zu leugnen, daß der Theriack für dieArmen den Schlaf nicht befördere, wenn man abersolches nöthig findet, so hat man viele andere Mit-tel , die weit besser sind als der Theriack. Dieje-nigen , welche die Unkosten nicht zu scheuen haben/tonnen anstatt des Mittels No. 42. einige Wochenlang den Gebrauch, von 3. Dosen für jeden Tag,des Mittels No. 14. fortsetzen.
§. 248. Es herrschet auf dem Lande, in Ab-sicht auf die Behandlung dieser Fiebern, ein Vor-urtheil , welches man ausrotten muß, nicht nur,weil es falsch und lacherlich, sondern weil es zu-gleich sehr gefahrlich ist. Man bildet sich ein,die Thiere können das Gift an sich ziehen; zu die-sem Ende legt man ein Huhn, oder eine Daube,oder eine Katze, oder ein Ferkel auf die Füße oderdas Haupt des Kranken, nachdem man sie vorher
S 4 leben-
^
^5'