von den faulen Fiebern. 26l
welches zuweilen geschiehet. Bey dieser Zeit sinddie Kopfschmerzen ausserordentlich heftig/ der Krau-te hat fast bestandig Eckel und zuweilen Ervre«chett/ Durst/ unangenehmes Aufsteigen aus demMagen, bittern Mund / und er lan nur wenigWasser lösen. Diese Hitze dauret einige Stunden,zuweilen die ganze Nacht durch; gegen den Mor-gen nimmt sie ein wenig ab; und der Puls / derallezeit Fieberhaft ist, ist es ein wenig minder;der Kranke hat weniger zu leiden, allein er istsehr niedergeschlagen.
Die Zuuge ist weiß, unrein, auch an denZahnen hänget sich ein unreines Wesen an, undder Athem hat einen schlimmen Geruch. Der Harnändert, sowohl in Ansehung der Farbe, als derMenge und Dicke, ungemein ab. Einige Krankesind verstopft, andere müssen oft zu Stuhl gehen,wobey sie nur einen geringen Abgang haben, wel-ches ihnen leine Leichterung verschaffet. Die Hautist zuweilen trocken, anderemahl zeigt sich eineAusdünstung, doch ohne Besserung. Das Fieberhat alle Tage einen neuen Anfall, und oft ohneeine gewisse Ordnung der Zeit. Neben den star-ken Anfällen, die sich bey allen Kranken zeigen,siehet man oft bey einigen auch geringere.
§. 238. Wenn man das Uebel sich selbstüberlast, oder schlecht besorget, oder wenn es
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