258 Von dem hitzigen Fieber.
das Trankgen No. ic,. zu brechen suche«/ und da-von alle Stunden eine Tassen voll nehme«/ bis essich vermindert, und nachher nimmt man davonalle drey Stunden, bis es sehr gemäßigt ist.
§. 234. Es stellet sich in dieser Krankheitoft ein Nasenbluten em, welches sehr heilsam ist.
Die ersten Merkmahle der Besserung sind / dieErweichung des Pulses/ welcher indessen seine Hartenicht ganzlich verliert, bis die Krankheit völlig ge«endigt ist; die Verminderung der Kopfschmerzen;ein vermehrter Abgang des Harns / mit Abnahmseiner Rothe; der Anfang einer Feuchtigkeit aufder Zunge. Alle diese gute Zeichen vermehren sichstufenweise/ und/ zwischen dem Zten und i4tenTag/ stellt sich gemeinlich/ doch oft nach einemUngcwitter von einigen Stunden, ein häufigerStuhlgang ein, mit einem starten Abgang desHarns, welcher einen rothlich - weißen Bodensatzzeiget, über demselbigen aber ganz helle und inder natürlichen Farbe erscheint; und ein mehroder weniger hausiger Schweiß. Zu gleicher Zeit,wird die Nase und der Mund angefeuchtet; diedicke braune Rinde, welche bisher die Zunge be-deckte, und welche man nicht wegbringen konte,verliert sich von selbst, der Geschmack kommt wie-der , der Durst nimmt ab, die Klarheit der Be-griffe erzeuget sich wieder, die Schlafsucht ver-
schwin-