von den Masern.
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sterben , indessen richtet sie in verschiedenen Län-dern auch grosse Verheerung an. Bey uns sterbendie Menschen seltener an dieser Krankheit selbst,als an ihren Folgen.
Es herrschen zuweilen zu gleicher Zeit diePocken und Masern an dem nemlichen Ort; in-dessen habe ich zu mehrcrnmahlen wahrgenommen,daß sie in verschiedenen Jahren herrschen. Zuwei-len begegnet auch, daß diese beyde Krankheiten sichvermischen, und daß die einte bey der andern zumVorschein kommt, noch ehe diese zu Ende gekom-men; welches gefahrlich ist.
§. 222. Bey einigen Kranken meldet sichdie Krankheit viele Tage vorher an, durch einenöftern obwohl geringen trocknen Husten, ohne ir»gcnd anderes Uebel; doch meldet sie sich weitöfterer an, durch ein allgemeines Uebelbesinden,abwechselnde Fröste und Hitzen, heftige Kopf-schmerzen bey Erwachsenen, SchUrigkeit beyKindern, heftiges Halswehe; und, welches dieKrankheit eigentlich bestimmt, durch eine Nötheund beträchtliche Hitze der Augen, die mit ei-ner Geschwulst der Augcnlieder, Ergiessung sehrscharfer Thränen, und einer so grossen Empfind-lichkeit der Augen begleitet ist, daß die Kran-ken das Licht nicht ertragen können; neben die-sem durch öfteres Nicssen, nnd einen ahnlichen
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