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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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Von dem Glicderreissen. i^i

in den Aermen und Knien seinen Anfang genommenhatte; man hatte gesucht, solches mit hitzigenSachen durch den Schweiß zu vertheilen; in derThat hatte er start geschwitzt, allein die Feuchtig-keit/ welche zur Entzündung geneigt war / sielaufdie Gedärme; die Entzündung verwandelte sich inden Brand / nachdem 36. Stunden lang die em-pfindlichsten Schmerzen angehalten hatten/ under starbe in zwey Stunden, nachdem ich ihn ge-sehen hatte.

§. i«5s. Oft ist das Uebel nicht so wütend,das Fieber ist schwach / und last sogleich bey demAnfang der Schmerzen völlig nach, auch greifendiese nur einen oder zwey Theile an.

§. 166. Wenn das Uebel lange in einemGelenke festsitzt, so wird dle Bewegung für dieganze Lebenszeit beschwerlich. Ich habe eine Per-son gesehen, welche von einem Glicderreissen einenkrummen Hals bekommen, den sie jetzt 22. Jahrebehalten hat; und einen jungen Menschen in ei-nem Meyerhof des Iurassus, welcher die Bewe-gung in der einten Hüfte und beyden Knien ver-lohnn hatte; er lonte weder sitzen noch aufrechtWen, und er konte in dem Bette nur wenigeLügen ertragen.

§. 167. Die gemeinste Ursach des Glieder-reißen ist eine gehemmte Ausdünstung, und eine

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