vom Zahnweh.
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es noch so tief eingewurzelt/ aus dem Grund hei«lct. Hernach kan man sich der Holztisane No. 22.bedienen. Diese hat schon Zahnwehen geheilet,welche viele Jahre lanq sich allen andern Eurenwiederseht hatten; aber sie würde in jeder andernArt schädlich seyn. Die Blasenpflaster im Nacke,oder / woran nicht viel gelegen, an andern Stel-len des Lelbs/ thun oft gute Würtung, indem siedie Feuchtigkeit wegziehen, und die Ausdünstungwieder herstellen. Endlich kan man in dieser Artmit dem besten Erfolge, nachdem ein Purqiermit-tel vorhen^egangen / die Storarpillen, Mohnsaftund Theriack gebrauchen. Die scharfen Arzneyen,dergleichen Rauchtaback und Bertramwurzel, be-fördern den Speichelfluß/ leeren die Feuchtigkeit,welche die Krankheit verursachet/ zum theil aus,und vermindern die Schmerzen. Der Tabackrauchist zuweilen auch ein kräftiges Heilmittel in dieserArt, theils weil er den Speichelfluß befördert,theils weil er etwas von einer schmerzstillenden Kraftan sich hat, und so in Ansehung seiner Würtungmit dem Mohnsaft ein wenig übereinkommt.
§. 142. Da diese Ursach oft von einerSchwache des Magens herkommt, so begegnettcWch / daß das Uebel, mit dem Gebrauch küh-lender Arzneyen, bey vielen Personen sich ver-mehrt. Diese Vermehrung des Uebels treibt siean, die Dose der Arzneyen zu verdoppeln, und
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