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von dem Halswehe.
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alsdenn ließe ich keine Ader ösnen; hingegenbrachte ein Brechmittel/ bey dem Anfang, einefürtrefliche Würlung zuwege, und alle Zufallenahmen merklich ab; der Schweiß stellte sich vonselbst ein, und der Kranke genast in wenig Tagen.
§. 119. An einigen Orten äusserten stch nichtdie geringsten Kennzeichen einer Entzündung / undes war leine Aderlassen nöthig; ste hatten auchschlechten Erfolg, wenn man sich deren bediente.
Ich ließ den Kindern niemals die Adern ös-nen. Die Blasenpflaster, wenn vorher die Unrei-nigleiten aus dem Magen und Gedärmen weggc-schaft worden, machten, neben hausigen verdün-nernden Arzneyen, das einzige Hülfsmittel aus.Ein einfaches Krauterthee aus Hollunder und Lm-denblüthen, thäte eine sehr gute Würlung, wennes hausig getrunken wurde.
§. i2c>. Ich weiß , daß in vielen Dörfern/eine grosse Menge der Kranken, mit einer überna-türlichen Geschwulst des Halses verstorben sind.In der Stadt sind auch einige verstorben; unterandern eine Jungfrau von 22. Jahren, welchenur hitzige Schweißtreibende Mittel und rothenWein gebrauchte; sie starbe den vierten Tag, mitheftigen Erstickungen, und einem hausigen Nasen-bluten. Von der grossen Anzahl Kranken, dieich besorget, starben nur zwey, der eine war ein
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