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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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136
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Von dem Halswehe.

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heit in ihrem Anfang verabsäumt / so dauren dieZufalle des Fiebers, obgleich nicht so heftig, nochüber den vierten Tag fort; der Hals bleibt roth,doch ist die Rothe nicht mehr so lebhaft; manempfindet immer einen Schmerz, doch ist solcherstumpfer , und zuweilen mit der Empfindung einesPulsschlags begleitet, zuweilen zeigt sich solchernicht, welches wohl angemerkt werden muß; ge-meinlich wird der Puls ein wenig weicher, undden fünften oder sechsten Tag, zuweilen auch ehen-der, ist das Eytergeschwür bereit sich zu öfncn.Man erkennet es, wenn der Mund offen ist, anemer kleinen weißen und weichen Geschwulst,welche gemeinlich in dem Mittelpunct der Entzün-düng zum Vorschein kommt. Das Eytergeschwürzermst von selbst; wenn dieses nicht geschiehet,muß man es öfnen; man verrichtet dieses miteiner Lancette, welche an dem Ende eines kleinenStocks angebunden, und bis an die Spitze, welcheT oder ^ eines Zolles frey seyn soll, mit einemweichen Leinentuch umwunden wird. Man durch-sticht das Eytergeschwür mit dieser Spitze derLancette. In dem Augenblick, da sich das Ge-schwür öfnet, wird der Mund mit einem uner-träglichen Geschmack und Geruch angefüllet. Manmuß alsdenn mit dem reinigenden GurgeltrankNo. 19. gurgle». Es gehet zuweilen eine un-glaubliche Menge Eyter weg.

Gemein-