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von dem Halswehe.
Viele Kranke können die Feuchtigkeiten wenigerals trockne Speisen verschlucken / weil es eine star«tere Verrichtung der Muskeln erfordert/ die Feuch-tigkeiten in ihrer Richtung zu erhalten. DerSpeichel ist noch beschwerlicher als die übrigenFeuchtigkeiten , weil er ein wenig zähe / und we-niger siüßig ist. Diese Schwierigkeit im schlucken,vereint mit der daher entstehenden Anhäufung, er-zeugt den fast immer anhaltenden Speichelfluß, wel<cher einigen Kranken um so viel beschwerlicher ist/da das inwendige der Backen, die Spitze undSeiten der Zunge, und die Lippen sich öfters scha-len. Dieses verhindert ste auch am Schlafe, esist aber dieses lein Schade; der Schlaf ist inFiebrischen Krankheiten von sehr geringem Nutzen,und ich habe oft Leute gesehen, die am Abendsich ganzlich von dem Halswehe besreyt geglaubt,welche auf einen Schlaf von etlichen Stunden sichwieder sehr übel befanden.
Das Fieber, ist in dieser Krankheit zuwei'len sehr stark, und der Frost haltet oft einigeStunden an; auf diesen folget eine betrachtlicheHiye, und heftige Kopfschmerze«/ welche öftersmit einer Schlafsucht begleitet werden. Gemein-lich zeigt sich am Abend ziemlich viel Fieber,am Morgen aber ist es zuweilen sehr gering,oder man verspürt es gar nicht.
Oft