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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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Von dem Halswehe.

erfodert die Klugheit, sich solcher niemals zu be<dienen / da viele Wahrscheinlichkeit vorhanden ist,daß sie ein wenig schade«/ und eine Gewißheit,daß sie nichts gutes schaffen können. Der Alpwer-muth (l^e Zrnipi) hat sich auch grossen Ruhmerworben / und viele Streitigleiten zwischen Ehr-würdigen Geistliche» und einem berühmten Arztveranlasset. Es ist leicht/ dessen Nutzen zu be-stimmen. Der Alpwermuth ist ungemein bitter,er erhiyet, und macht schwitzen. Man muß ihndaher in dem Seitenstechen niemal gebrauchen, solange die Gefäße voll, der Puls hart, das Fieberstark, und das Geblüt entzündet sind. In allendiesen Fallen vermehrt er das Uebel; allein amEnde der Krankheit, da die Gefäße leer sind, dasGeblüt verdünnert, und das Fieber vermindertist, kan man sich dessen bedienen, man muß sichaber allezeit erinnern, daß er hitzig seye, unddaß man ihn maßig gebrauchen müsse.

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Sechstes Lapitel.

Von dem Halswehe.

§. iQ2. Der Hals ist verschiedenen Krank-heiten unterworfen. Eine der gewöhnlichsten und

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