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wenn er allzusehr schwitzt, oder seine Haut allzu»drocken ist/ wenn seine Gemüthsbeschaffenheit ver-ändert scheint, wenn er mit Mühe auswirft, soist die Krankheit sehr gefährlich.
§. 49. Alsobald muß man den Kranken zurLebensordnung verweisen, und sorgfältig Acht ge-ben / daß er niemal zulalt trinke. Sein Geträntsoll aus der Gerstentisane No. 2. oder der Man-delmilch No. 4. oder aus der Tisane No. 7. be<stehen. Die ausgedruckten Säfte von den Kräu-tern welche zu der letzten Gattung kommen / sindin diesem Falle ein fürtrestiches Heilmittel, weilsie das dicke Geblüth, welches die Entzündungverursacht/ ungemein auflösen.
Wenn das Fieber ansserordentlich heftig ist,der Patient leinen genügsamen Auswurf hat,wenn er irreredet, heftige Kopfschmerzen ver-spürt / oder lauteres Vlut auswirft, muß manihm das Clystier No. 5. beybringen, drey oderwenigstens zweymahl innert 24. Stunden. Dashauptsachlichste Mittel aber ist die Aderlässe.So bald der Frost zu Ende ist/ muß man aufeinmahl 12. Unzen Geblüt weglassen, und wennder Kranke jung und stark ist, bis auf 14.oder 16. Unzen. Eine solche häusige Aderlässeerleichtert mehr, als wenn man in dreymahlen24. Unzen wegließe.
F 3 5. so.
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