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Herrn S. A. D. Tissot Anleitung für das Landvolk in Absicht auf seine Gesundheit
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69
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in hitzigen Rrankheitcn.

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Gewohnheit in der einten Icchrszeit dulden. Alleinin den heisscn Monaten / oder allemahl, wenn dasFieber sehr heftig ist, sollten sie auf dem Strohsackliegen, worbey sie sich unendlich besser befindenwürden / und die Federdecke wegwerfen, um sichnnr mit Tüchern, oder etwas anderem/ das wenigergefahrlich als die Federn / zudecken. Man tannichl glauben, wenn man es nicht, wie ich selbst,mit eigenen Augen gesehen / wie sehr der Krankeerquicket wird, wenn man ihm seine Federdeckewegnimmt. Das Uebel bekommt alsogleich eineandere Gestalt.

§. z6. Wenn die Hitze vorhanden ist unddas Fieber sich deutlich zeiget/ so soll man für dieLebensordnung des Kranken Sorge tragen.

i. Soll man Acht haben, daß die Luft in derKammer sich nicht zu sehr erhitze/ daß darinnenso wenig Menschen als möglich gelitten werden,und daß man so wenig Geräusch mache als immermöglich ist / daß niemand ohne Nothwendigkeitmit dem Kranken rede. Nichts vermehrt dasFieber leichter / und verursachet Verwirrung derSinnen / als zuviel Leute in einer Kammer/ beson-ders um das Vette; sie verderben die Luft/ sieverhindern die Erfrischung derselben / und die Ver»schicdenheit der Vorwürfe beschwehrt das Gehirn.WM der Kranke zu Stuhl gegangen / oder da^E 3 Wasser

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