in hitzigen Rrankheitcn.
6)
Gewohnheit in der einten Icchrszeit dulden. Alleinin den heisscn Monaten / oder allemahl, wenn dasFieber sehr heftig ist, sollten sie auf dem Strohsackliegen, worbey sie sich unendlich besser befindenwürden / und die Federdecke wegwerfen, um sichnnr mit Tüchern, oder etwas anderem/ das wenigergefahrlich als die Federn / zudecken. Man tannichl glauben, wenn man es nicht, wie ich selbst,mit eigenen Augen gesehen / wie sehr der Krankeerquicket wird, wenn man ihm seine Federdeckewegnimmt. Das Uebel bekommt alsogleich eineandere Gestalt.
§. z6. Wenn die Hitze vorhanden ist unddas Fieber sich deutlich zeiget/ so soll man für dieLebensordnung des Kranken Sorge tragen.
i. Soll man Acht haben, daß die Luft in derKammer sich nicht zu sehr erhitze/ daß darinnenso wenig Menschen als möglich gelitten werden,und daß man so wenig Geräusch mache als immermöglich ist / daß niemand ohne Nothwendigkeitmit dem Kranken rede. Nichts vermehrt dasFieber leichter / und verursachet Verwirrung derSinnen / als zuviel Leute in einer Kammer/ beson-ders um das Vette; sie verderben die Luft/ sieverhindern die Erfrischung derselben / und die Ver»schicdenheit der Vorwürfe beschwehrt das Gehirn.WM der Kranke zu Stuhl gegangen / oder da^E 3 Wasser
/')'
^